In der Freizeit der Umwelt einen Dienst erweisen

Wie in Deutschland über Umweltschutz geredet wird ist falsch. Ständig ist von Verzicht, Einschränkungen und einem Lebenswandel die Rede. Das wird nicht funktionieren. Wenn wir tatsächlich die Umwelt retten wollen, sollten wir darauf setzen, dass wir den Konsumenten echte Alternativen anbieten, die unserer Umwelt nicht schaden.

Wenn ein Verbraucher die Wahl zwischen zwei identischen Produkten zum selben Preis hat, wird er stets das wählen, das die Umwelt entlastet. Gibt es jedoch keine Alternativen, oder nur sehr kostspielige, wird er nicht umdenken.

Wieso der Verbraucher nicht in der Pflicht ist

Die Umwelt retten muss ohne Verzicht erfolgen

Als Verbraucher treffen wir jeden Tag zahlreiche Entscheidungen. Wer viel arbeitet, eine Familie ernährt und weitere Verpflichtungen hat, findet keine Zeit um sich umfangreich über Klimaschutz und die Umwelt zu informieren. Das ist auch nicht die Aufgabe des Verbrauchers.

Ihm ein schlechtes Gewissen einzureden, weil er den knappen Urlaub mit seinen Liebsten am Strand verbringen möchte, ist der falsche Weg. Lieber sollte man ihm die Möglichkeit geben CO2-neutral an den Strand zu reisen, zu einem Preis den er sich leisten kann. Nur so wird man die CO2-Emmission nachhaltig senken können.

Hier sind auch die nicht Produzenten gefragt, denn sie müssen Gewinne erwirtschaften. Eine grundlegende Richtungsänderung kann nur von der Politik eingeleitet werden. Dabei sei gesagt, dass dies nicht über Strafen und Verbote passieren sollte, sondern über Anreize.

Gute Beispiele für nachhaltige Unternehmen

Es gibt weltweit viele Beispiele dafür, dass Unternehmen einen Blick auf die Umwelt haben. Meist sind es kleine, lokale Anbieter, die einen engen Draht zu ihren Kunden haben. Sie verpacken und versenden klimafreundlich.

Noch ist das meist damit verbunden, dass die Abnehmer einen etwas höhere Preis bezahlen müssen. Beispielsweise ist das der Fall, wenn man sich in Köln einen Bierpong Tisch kaufen möchte. Während nahezu alle Anbieter aus Ware aus China setzen, werden hier in Deutschland gefertigte Produkte angeboten. Das reduziert die für den Transport aufgewendeten CO2-Emissionen und schafft Arbeitsplätze.